Bei alten Böden besteht häufig die Versuchung, immer stärkere Reinigungsmittel einzusetzen, wenn die Oberfläche nicht mehr glänzt.
Das ist nicht unbedingt eine gute Idee.
Viele aggressive Reinigungsmittel können mineralische Oberflächen angreifen oder Rückstände hinterlassen. Auch sehr starkes Schrubben kann eine polierte Oberfläche beschädigen.
Bei einem historischen oder besonders wertvollen Terrazzo-Boden sollte man deshalb zunächst eine kleine, unauffällige Stelle testen.
Wenn sich die Oberfläche verändert, fleckig wird oder stumpfer aussieht, sollte die Behandlung sofort beendet werden.
Was sollte man bei Terrazzo vermeiden?
Nicht jedes beliebte Hausmittel eignet sich für mineralische Bodenbeläge.
Besonders vorsichtig sollte man mit stark säurehaltigen Reinigern sein. Säuren können empfindliche mineralische Oberflächen angreifen und unter Umständen dauerhaft verändern.
Auch Scheuermittel mit groben Partikeln, harte Bürsten und aggressive chemische Reiniger sind nicht die beste Wahl für einen alten polierten Boden.
Selbst wenn ein Mittel bei einem anderen Bodenbelag gut funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass es für Terrazzo geeignet ist.
Erst reinigen, dann über das Polieren nachdenken
Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen Reinigung und professioneller Politur.
Wenn der Boden lediglich verschmutzt und durch Rückstände matt geworden ist, kann eine gründliche Reinigung bereits helfen.
Wenn die Oberfläche jedoch durch jahrelange Abnutzung, Kratzer oder starke Abtragung ihren Glanz verloren hat, reicht ein Hausmittel möglicherweise nicht aus.
In diesem Fall kann eine professionelle Aufbereitung sinnvoller sein. Dabei wird die Oberfläche je nach Zustand geschliffen, geglättet und anschließend poliert.
Gerade bei alten, originalen Terrazzo-Böden kann sich eine professionelle Behandlung lohnen, weil dadurch das ursprüngliche Erscheinungsbild wieder deutlich besser zur Geltung kommen kann.
So bleibt der Boden länger sauber
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